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Rendsburg pflegt Grünflächen in Neuwerk-West

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Im neuen Wohnquartier Neuwerk-West gibt es ein spezielles Konzept für die Wiesen und Rasenflächen. Die Stadt erklärt, wie die Pflege funktioniert und warum nicht überall gleich gemäht wird.

In dem Wohnquartier Neuwerk-West in Rendsburg (Schleswig-Holstein) gibt es viele öffentliche Rasen- und Wiesenflächen. Damit diese gut aussehen und gleichzeitig der Natur helfen, setzt die Stadt auf verschiedene Pflegemethoden. Besonders im Sommer gibt es nun viel zu tun.

Einige Rasenflächen werden ganz klassisch gepflegt. Sobald das Gras sechs bis zehn Zentimeter hoch ist, wird gemäht. Das passiert bis zu zehn Mal im Jahr. An anderen Stellen sieht es anders aus: Dort stehen die ökologischen Funktionen im Vordergrund. In diesen Bereichen wird nur zweimal im Jahr gemäht, einmal im Juli und einmal im September. Dabei lässt die Stadt absichtlich Blühinseln stehen, damit sich die Artenvielfalt verbessert.

Ein wichtiger Punkt ist dabei der Abtransport des Schnittguts. Das gemähte Gras wird weggefahren, damit es nicht als Dünger auf dem Boden bleibt. So wird der Boden absichtlich ausgelaugt, was wiederum anderen Pflanzen hilft. An den Wegen und beim Fitnessparcours im Norden wird zudem ein etwa einen Meter breiter Streifen beidseitig kurz gehalten.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Mulden im Viertel. Diese dienen einerseits der Entwässerung, sollen aber auch gut aussehen und der Natur dienen. Wenn das Wasser ungehindert abfließen kann, wird hier nur einmal im Jahr, im August, gemäht. Auch hier wird das Gras abtransportiert.

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass zwischen Mitte Juni und Mitte Juli auf die Amphibienwanderungen geachtet wird. Wer weitere Fragen hat, kann sich an die Stabsstelle der Bürgermeisterin bei Barbara Möls unter der Telefonnummer 04331 206-3332 oder per E-Mail an [email protected] melden.

Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung

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