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Giftpflanzen in Rendsburg entdeckt und entfernt

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In einem Neubaugebiet in Rendsburg haben Mitarbeiter der Stadt eine gefährliche Giftpflanze gefunden. Die Stadt warnt nun vor dem Gefleckten Schierling.

Bei einer normalen Kontrolle der Grünflächen im Neubaugebiet Neuwerk-West (Rendsburg, Schleswig-Holstein) sind Mitarbeiter auf den Gefleckten Schierling gestoßen. Das ist eine hochgiftige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Das Problem dabei: Sie sieht fast so aus wie die harmlose Wilde Möhre oder der Wiesenkerbel, was sie besonders gefährlich macht.

Wer die Pflanze erkennen will, muss auf die Details achten. Der Stängel ist rund und hat keine Haare. Er ist rot oder violett-braun gefleckt und sieht unten bläulich aus. Die weißen Blüten sind nicht wie bei der Möhre in einer flachen Form angeordnet, sondern in Gruppen und wirken insgesamt wuchtiger.

Die Pflanze ist brandgefährlich. Wenn man sie anfasst, kann es zu Rötungen, Hautreizungen oder Blasen kommen. Am schlimmsten ist es, wenn man Teile der Pflanze verschluckt: Das kann Brechreiz, Lähmungen der Nerven und im schlimmsten Fall einen Atemstillstand auslösen.

Die Stadt hat bereits reagiert und die Pflanzen in Neuwerk-West entfernt. Dabei mussten die Arbeiter vorsichtig sein und lange Kleidung sowie Handschuhe tragen, um keinen Hautkontakt zu riskieren. Eine großflächige Behandlung des Bodens war nicht nötig, es reichte aus, die einzelnen Pflanzen herauszuziehen.

Obwohl die Pflanze hier heimisch ist, breitet sie sich momentan stark aus. Das liegt daran, dass sie sich extrem gut an das aktuelle Klima angepasst hat und deshalb als „invasiv“ gilt. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung

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