Neue Forschungszentren in Görlitz und Delitzsch bauen auf
In Sachsen entstehen zwei große Forschungszentren: das Center for the Transformation of Chemistry (CTC) und das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA). Ein wichtiger Schritt ist nun passiert, denn die Aufsichtsräte beider Zentren haben ihre Arbeit aufgenommen. In diesen Gremien sitzen Experten aus der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft sowie Vertreter des Freistaats Sachsen.
Die Aufsichtsräte sollen dafür sorgen, dass die Zentren langfristig stabil laufen und strategisch richtig gesteuert werden. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow bezeichnete die Besetzung der Gremien als wichtigen Meilenstein in der Aufbauphase.
Aktuell geht es vor allem um die Planung der Standorte und die Suche nach Personal. Das DZA soll auf dem Kahlbaum-Areal in Görlitz (Oberlausitz, Sachsen) entstehen, während das CTC auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Delitzsch (Landkreis Nordsachsen, Sachsen) hinkommt. Beides soll als offener Forschungscampus gebaut werden. Momentan wird genau ausgerechnet, wie viele Büros, Labore, Werkstätten und Rechenkapazitäten benötigt werden, bevor die eigentlichen Baupläne starten.
Auch bei den Jobs gibt es viel zu tun. Insgesamt sollen an beiden Standorten jeweils bis zu 1.000 Menschen arbeiten. Gesucht werden dabei nicht nur Wissenschaftler. Die Zentren brauchen auch Leute für die Verwaltung, Techniker, Ingenieure und Handwerker aus verschiedenen Gewerken.
Weitere Details zur zeitlichen Planung der Bauvorhaben liegen bislang nicht vor.