Annaberg-Buchholz: Bärensteiner Straße bleibt wegen Tagesbruch gesperrt
Auf der Bärensteiner Straße in Annaberg-Buchholz (Erzgebirgskreis, Sachsen) kämpfen Arbeiter gegen einen sogenannten Tagesbruch. Das bedeutet, dass der Boden in sich zusammengebrochen ist. Die Baugrube ist mittlerweile rund 5,5 Meter tief. Dabei haben die Fachleute festgestellt, dass das Gestein in der Tiefe stark verwittert und locker ist.
Um die Stelle zu sichern, wurden bereits vier Schachtrahmen eingebaut und teilweise verstärkt. Zudem wurde Beton in die Sicherung gefüllt, damit die Konstruktion fest mit dem umliegenden Gebirge verbunden ist. Jetzt geht es in die nächste Phase: Die Arbeiter bauen gerade eine sogenannte Teufanlage auf. Mit dieser speziellen Vorrichtung können sie noch tiefer in den Boden schauen und genau prüfen, was dort eigentlich los ist.
Die nächsten Schritte stehen bereits fest. Es soll ein weiterer Schachtrahmen eingebaut und die Wände der Baugrube zusätzlich gesichert werden. Erst wenn die Erkundungen mit der Teufanlage abgeschlossen sind, weiß die Stadt, wie die dauerhafte Sanierung aussehen muss und ob Versorgungsleitungen verlegt werden müssen.
Für die Anwohner bedeutet das: Die Bärensteiner Straße bleibt auf Weiteren komplett gesperrt. Busse und Schülerfahrten halten weiterhin an der Ersatzhaltestelle in der Annenstraße. Die Geschäfte und Betriebe in der Umgebung können zwar noch erreicht werden, aber der normale Verkehr ist unterbrochen.
Die Stadt informiert regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.