Dresden: Anklage gegen Drogenhändler mit Waffenfund
Ein 24-jähriger Deutscher muss sich wohl bald vor dem Landgericht Dresden verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen ihn erhoben. Der Mann wird beschuldigt, in großem Stil mit Drogen gehandelt zu haben.
Alles begann am 17. März 2026. An diesem Tag durchsuchten die Beamten die Wohnung des Mannes und einen Container in Freital (Sachsen). Den Container nutzte der Verdächtige offenbar als Depot für seine Ware. Die Beute war beachtlich: Die Ermittler fanden insgesamt etwa 5 Kilogramm Crystal, 252 Gramm Ecstasy-Tabletten, 459 Gramm Haschisch und 53 Gramm Marihuana. Der Mann soll die Drogen gelagert haben, um sie gewinnbringend weiterzuverkaufen.
Doch nicht nur Rauschgift lagert im Depot und in der Wohnung. Die Polizei fand zudem eine Machete, zwei Schlagstöcke, eine Anscheinswaffe und ein Pfefferspray. Außerdem entdeckten die Beamten Verpackungsmaterial für die Drogen und 3.900 Euro in bar. Das Geld soll aus dem Verkauf der Drogen stammen.
Der Verdächtige wurde noch am Tag der Durchsuchung festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Er ist nicht zum ersten Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten und ist bereits vorbestraft.
Nun liegt die Entscheidung beim Landgericht Dresden. Die Richter müssen darüber bestimmen, ob das Hauptverfahren eröffnet und die Anklage zugelassen wird. Es gilt die Unschuldsvermutung.