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Münchner Familie in Italien: Notruf über Heimatstadt

Eine elfjährige Touristin rief in einem Notfall aus Italien ihren Vater in München an. Die Münchner Leitstelle half dann, die Rettung in Italien zu organisieren.

Es war Montagmorgen, kurz vor acht Uhr, als in der Hessstraße in München (Bayern) ein ungewöhnlicher Notruf einging. Eine Familie aus der Stadt verbrachte gerade ihren Urlaub im italienischen Bibione. Dort passierte es plötzlich: Die Mutter erlitt einen Kreislaufzusammenbruch.

Die elfjährige Tochter war in der Situation völlig aufgeregt. Sie wusste nicht genau, wie sie in Italien Hilfe rufen konnte. Deshalb griff sie zum Telefon und rief ihren Vater in München an, um ihm zu erzählen, was passiert war. Der Vater zögerte nicht und kontaktierte sofort die Integrierte Leitstelle in München.

Die Mitarbeiter der Leitstelle nahmen alle wichtigen Informationen auf. Da sie die Rettungskette in Italien nicht direkt steuern konnten, vermittelten sie den Notfall über die Leitstelle in Bozen an die zuständigen Kollegen in Bibione. Von dort aus wurde dann ein Rettungswagen zu der Familie geschickt.

Die Mutter wurde schließlich zusammen mit ihren Kindern in eine Klinik gebracht, um medizinisch versorgt zu werden. Nach aktuellen Informationen geht man davon aus, dass sie schon bald wieder in ihre Unterkunft zurückkehren kann.

Der Vorfall zeigt, dass die Rettungsleitstellen auch bei Notfällen im Ausland helfen können, indem sie die Partner vor Ort erreichen.

Quelle: Feuerwehr München – zur Originalmeldung

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