Zum Inhalt springen
newssofort.de

München: Neue Studie zeigt Wege zum Berufsabschluss

Wer keinen festen Abschluss hat, sucht schwerer einen Job. Eine neue Untersuchung zeigt nun, wie Helfer in München besser qualifiziert werden können.

In wirtschaftlich schweren Zeiten haben Menschen mit einem anerkannten Berufsabschluss deutlich bessere Karten auf dem Arbeitsmarkt. Wer nur als Helfer arbeitet und keinen formalen Abschluss vorweisen kann, hat es oft schwerer. Das belegt eine neue Studie des Jobmonitors der Bertelsmann Stiftung.

Für die Untersuchung wurden mehr als 40 Millionen Online-Stellenanzeigen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Die Stadt München (Bayern) hat die Studie über ihr Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) im Projekt „Jobmonitor vor Ort“ mitgefördert.

Die Ergebnisse zeigen, in welchen Berufen ein Aufstieg vom Helfer zur Fachkraft besonders gute Chancen bietet. Wichtig sind dabei sogenannte Teilqualifizierungen. Das sind kleine Lernbausteine, die vorhandene Fähigkeiten gezielt ergänzen. Wer diese Module absolviert, kommt eher an Jobs heran, die besser bezahlt werden und weniger stark von Wirtschaftskrisen abhängen.

Das MBQ der Stadt setzt diesen Weg bereits in der Praxis um. In Projekten wie „Perspektive Arbeit“ oder speziellen Pflege-Projekten bekommen Menschen ohne Abschluss Beratung und Hilfe bei der Weiterbildung. Damit will die Stadt nicht nur den Betroffenen helfen, sondern auch den Mangel an Fachkräften in München bekämpfen.

Die komplette Studie und ein digitales Tool, das die Aufstiegsmöglichkeiten in verschiedenen Berufen zeigt, sind ab sofort im Internet unter http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/aufstiege-ermoeglichen abrufbar.

Quelle: München – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus München

Alle ansehen