München lockt Spitzenverbände für Olympia-Bewerbung
Am Dienstag waren die Vertreter der Olympischen Spitzenverbände wieder einmal in München (Bayern) zu Gast. Die Stadt und der Freistaat Bayern haben die Sportfunktionäre eingeladen, um ihre Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele zu stärken. Diesmal stand der neue Campus der Technischen Universität München (TUM) im Olympiapark im Mittelpunkt.
Unter dem Motto „Impulse für den Sport der Zukunft“ ging es vor allem darum, wie Wissenschaft und Sport zusammenpassen. Die Gäste besuchten die School of Medicine and Health der TUM sowie den Olympiastützpunkt Bayern. Bei einem Rundgang über das Gelände zeigten die Gastgeber, wie moderne Forschung im Alltag hilft. Themen waren dabei unter anderem die Prävention, neue Technologien im Sport, die Gehirngesundheit und wie man sich im Leistungssport persönlich weiterentwickelt.
Dies war nicht das erste Treffen. Bereits am 18. Juni gab es eine erste Vorstellung des Konzepts im SAP-Garden und im Schloss Nymphenburg. Damals ging es vor allem um Nachhaltigkeit, die internationale Bekanntheit der Stadt und das Erbe der Spiele von 1972.
Oberbürgermeister Dominik Krause betonte, dass München durch die Erfahrung mit Großveranstaltungen und die starke Forschung ein idealer Standort sei. Auch Bayerns Sportminister Joachim Herrmann und TUM-Präsident Thomas Hofmann sprachen sich für die Bewerbung aus. Sie wollen kompakte Spiele organisieren, die auch lange nach dem Wettkampf noch einen Nutzen für die Gesundheit und die Gesellschaft bringen.
Jetzt läuft die Zeit: Am 26. September fällt die Entscheidung, welche Stadt oder Region in Deutschland offiziell ins internationale Rennen um die Spiele geschickt wird.
Quelle: München – zur Originalmeldung