München: Kein Zebrastreifen für die Pilgersheimer Straße
In München (Bayern) gibt es Streit um die Sicherheit von Fußgängern in der Pilgersheimer Straße. Auf der Höhe der Cannabichstraße wurde mehrfach gefordert, dort einen Zebrastreifen einzurichten. Zuerst kam der Wunsch von der Bürgerversammlung des Stadtbezirks Untergiesing-Harlaching, später forderten auch die Stadtratsmitglieder Sonja Haider und Tobias Ruff die Markierung.
Das Mobilitätsreferat lehnt den Zebrastreifen jedoch ab. Die Behörde begründet dies mit verschiedenen rechtlichen Gründen. Ein offizieller Fußgängerüberweg ist an dieser Stelle derzeit nicht möglich.
Stattdessen gibt es einen anderen Plan: Das Mobilitätsreferat lässt eine Mittelinsel bauen. Diese soll den Fußgängern helfen, die Straße sicherer zu überqueren. Das Baureferat hat bereits geprüft, ob das Projekt umsetzbar ist. Ob und wann die Insel genau gebaut wird, hängt allerdings von der aktuellen Haushaltslage der Stadt ab.
Als schnelle Lösung gibt es in der Zwischenzeit Hinweisschilder. Diese warnen Autofahrer vor Fußgängern, die dort die Fahrbahn überqueren. In diesem Bereich gilt bereits Tempo 30.
Der Bezirksausschuss hatte zwar am 24. Februar 2026 der Mittelinsel zugestimmt, aber gleichzeitig noch einmal auf einen Zebrastreifen gedrängt. Das Mobilitätsreferat hält jedoch an seiner Entscheidung fest und betrachtet die Angelegenheit damit als erledigt.
Quelle: München – zur Originalmeldung