München kann Lebenshof Alte Mühle Bruck nicht retten
Vier Mitglieder des Stadtrats von München (Landeshauptstadt Bayern) – Sonja Haider, Dirk Höpner, Nicola Holtmann und Tobias Ruff von der Fraktion ÖDP/München-Liste – hatten einen Antrag gestellt. Sie wollten, dass sich der Oberbürgermeister persönlich für den Lebenshof Alte Mühle Bruck stark macht. Es geht vor allem darum, dass ein neuer Reha- und Seniorenstall auf dem Hof schnell genehmigt wird.
Das Sozialreferat hat nun geantwortet und die Bitte abgelehnt. Der Grund ist ein rechtliches Problem: Die Stadt München ist für die Genehmigung der Stallbauten nicht zuständig. Da der Hof im Landkreis Ebersberg liegt, liegt die Entscheidung allein beim dortigen Landratsamt. Die Stadt kann hier also nicht eingreifen.
Trotzdem betont die Stadt, dass ihr der Lebenshof wichtig ist. Viele Münchner Familien und Kinder nutzen das Angebot. Auch das Stadtjugendamt schickt regelmäßig Gruppen im Rahmen von Ferienangeboten dorthin. Der Hof wird vor allem deshalb geschätzt, weil er einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Therapie leistet, besonders für belastete junge Menschen. Für diese Arbeit wurde der Hof bereits im letzten Jahr mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Stadt will die Zusammenarbeit mit dem Hof daher fortsetzen und auch in Zukunft Ferienfreizeiten dort anbieten. Die Entscheidung über den Neubau des Stalls muss jedoch weiterhin im Landkreis Ebersberg geklärt werden.
Quelle: München – zur Originalmeldung