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München: Fehler bei Heizkosten-Abrechnung am Harthof

Tabelle der Energiekosten in Euro und Energiemengen in kwh von 2021 bis 2024 Wohnblock im Harthof Copyright und Urheber siehe München

Die Stadt München musste Zahlen zu den Energiekosten am Harthof korrigieren. Ein Rechenfehler führte dazu, dass die Kosten für das Jahr 2023 niedriger dargestellt wurden als sie eigentlich waren.

In München (Bayern) gibt es Streit um die Kosten für mobile Heizungen am Harthof. Mehrere Stadtrats-Mitglieder der Fraktion von Die Linke und Die PARTEI hatten genaue Zahlen zu den Energiemengen und Preisen für die Jahre 2023 und 2024 gefordert. Zuerst weigerte sich die Stadt, die Daten in Kilowattstunden anzugeben, weil das Heizöl in Litern abgerechnet wurde.

Die Stadträte ließen sich davon nicht abspeisen. Sie wiesen darauf hin, dass die Abrechnungen für die Bewohner des Wohnblocks die Liter sowieso in Kilowattstunden umrechnen. Die Daten hätten also problemlos geliefert werden können. Zudem gab es Hinweise, dass die Kosten für das Jahr 2023 nicht stimmten.

Nun räumt die Stadtbaurätin Elisabeth Merk den Fehler ein. Die Firma Münchner Wohnen hatte bei der Zusammenstellung der Daten gepatzt. Ein Entlastungsbetrag von 5.535,82 Euro wurde versehentlich zweimal abgezogen. Dadurch sah es so aus, als lägen die Energiekosten 2023 bei 46.124,21 Euro.

Tatsächlich waren die Kosten aber höher. Nach der Korrektur belaufen sich die Energiekosten für das Jahr 2023 nun auf 51.660,03 Euro. Die Stadt betont jedoch, dass dieser Rechenfehler keine Auswirkungen auf die allgemeine Bewertung der Kostendeckelung habe.

Ob die Stadtrats-Mitglieder mit diesen nachträglichen Korrekturen zufrieden sind, bleibt abzuwarten. Die Stadt hat die korrigierten Daten nun offiziell übermittelt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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