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München baut neuen Radweg am Gebsattelberg

Sicherere Schulwege für Kinder und Jugendliche: Am Gebsattelberg bekommt der Radverkehr eine neue Spur.

Am Gebsattelberg (München) wird es für Radfahrer bald sicherer. Der Mobilitätsausschuss hat der Planung für einen neuen Radweg zugestimmt. Eigentlich hatte der Stadtrat das Projekt schon 2024 grundsätzlich beschlossen, nun geht es in die konkrete Umsetzung.

Die neue Spur führt bergauf direkt neben dem Gehweg und wird 2,30 Meter breit sein. Das ist wichtig, weil dort täglich etwa 2.600 Radler unterwegs sind. Viele davon sind Kinder und Jugendliche, die zur Schule fahren. Bisher gibt es bergauf nur einen Radschutzstreifen, auf dem oft Autos falsch parken. Bergab teilen sich Radfahrer und Autos die Fahrbahn, was gefährlich sein kann, wenn Autofahrer ihre Türen öffnen und Radler dabei gegen die Tür prallen.

Um die Kosten niedrig zu halten, bleiben die vorhandenen Gehwege und die Entwässerung erhalten. Damit Autos nicht auf den neuen Radweg fahren, kommen spezielle sogenannte Flachbordsteine zum Einsatz. Wer bergauf parken will, kann das weiterhin tun. Es werden 28 Parkplätze zwischen dem Radweg und der Fahrbahn markiert. Ein Sicherheitsstreifen von 80 Zentimetern soll verhindern, dass aussteigende Menschen direkt vor den Radlern landen.

Auf der anderen Seite, also bergab, teilen sich Autos und Fahrräder auch künftig die Straße. Da dort Tempo 30 gilt, passen sich die Geschwindigkeiten besser an. Damit mehr Platz für den Radweg auf der gegenüberliegenden Seite entsteht, fallen fast alle Parkbuchten weg. Nur sechs Parkplätze bleiben erhalten.

Für Fußgänger ändert sich nichts, die Gehwege bleiben mit ihren drei Metern Breite bestehen. Die Stadt will so zwei Schulen besser an das Radnetz anschließen.

Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Jahr 2027. Die Stadt hat den Termin mit den SWM abgestimmt, damit der Radweg direkt nach den Fernwärme-Baumaßnahmen gebaut werden kann.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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