Mönchengladbach: 17-Jähriger bei Unfall mit Toyota schwer verletzt
Es war Donnerstagnachmittag, kurz vor drei, als es in der Mönchengladbacher Innenstadt (Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 66-jähriger Mann fuhr mit seinem Toyota durch die Margarethenstraße in Richtung Schillerstraße.
Zur gleichen Zeit kam ein 17-jähriger Jugendlicher mit seinem Pedelec aus der Humboldtstraße. Als er die Einmündung erreichte, achtete er nicht auf die Vorfahrt. Er fuhr direkt vor den Toyota und es kam zum schweren Zusammenstoß.
Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Jugendliche und sein E-Bike regelrecht auf das Auto aufgeladen wurden. Kurz darauf stürzten beide auf die Fahrbahn. Der 17-Jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Die Retter versorgten den Jugendlichen sofort am Unfallort notärztlich. Danach brachten sie ihn in ein Krankenhaus der Stadt, wo er stationär aufgenommen wurde. Zum Glück besteht laut Polizei keine Lebensgefahr.
Am Toyota und am Pedelec entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. Die Polizei sperrte die Margarethenstraße, um den Unfall genau aufzunehmen. Da es sich um eine Einbahnstraße handelt, kam es im restlichen Verkehr kaum zu Problemen.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Mönchengladbach ermittelt nun zu dem Vorfall. Ob und inwieweit sich der Jugendliche strafbar gemacht hat, klärt die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.