Landkreis Vulkaneifel: Neuer Chef beim Verbindungskommando
Im Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) gibt es einen Wechsel an der Spitze des Kreisverbindungskommandos. Oberstleutnant Horst Werner hat seine Aufgabe Ende Juli beendet. Landrätin Julia Gieseking verabschiedete ihn offiziell von seinem Posten.
Werner war seit 2006 im Einsatz. Zuerst war er Beauftragter der Bundeswehr für die Zusammenarbeit mit der Zivilbevölkerung im damaligen Landkreis Daun, ab 2015 leitete er dann das Kreisverbindungskommando. Er machte diesen Job ehrenamtlich, also neben seinem normalen Beruf. In dieser Zeit war er ein wichtiger Mann für die Kreisverwaltung und die Leute vom Katastrophenschutz, besonders in der Technischen Einsatzleitung.
Die Arbeit des Kommandos ist wichtig, wenn es brennt oder das Wasser steigt. Die Leute dort sind das Bindeglied zwischen dem Landkreis und der Bundeswehr. Wenn im Katastrophenfall Hilfe von den Soldaten gebraucht wird, berät das Kommando, was möglich ist, und hilft dabei, die Unterstützung anzufordern. Wie wichtig das ist, hat man in der Vulkaneifel während der Corona-Pandemie und bei der Flutkatastrophe im Jahr 2021 gemerkt.
Am 31. Juli 2026 erreichte Horst Werner die Altersgrenze für Reservisten, weshalb er nun aufhören musste. Die Führung übernimmt sein bisheriger Stellvertreter, Oberstleutnant Jochen Kracht. Er ist ab sofort der direkte Ansprechpartner für die Kreisverwaltung, wenn es um die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr geht.
Landrätin Julia Gieseking und der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Wolfgang Rechs dankten Werner für seine langjährige Unterstützung und sein Fachwissen.