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Jork plant Zukunft mit großen Bauprojekten und Dorfentwicklung

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Die Gemeinde Jork setzt auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Rathaus und Gemeinderat. Auf dem Plan stehen unter anderem eine neue Grundschule und ein modernes Feuerwehrhaus.

In Jork (Landkreis Stade, Niedersachsen) wurde ein großer Fahrplan für die kommenden Jahre aufgestellt. Bürgermeister Matthias Riel und der Gemeinderat haben sich auf 17 strategische Ziele geeinigt. Dabei geht es vor allem darum, die Gemeinde modern zu gestalten und die Zusammenarbeit im Ort zu stärken.

Ein echtes Großprojekt ist der Neubau der Grundschule. Das ist die teuerste Investition in der Geschichte der Gemeinde. Neben den Klassenräumen sollen eine Sporthalle, das Gemeindearchiv und neue Sportflächen auf dem Campus entstehen. Der Gemeinderat hat bereits beschlossen, die Planungen europaweit auszuschreiben. Gesucht wird ein Generalunternehmer, der das Projekt übernimmt. Die Finanzierung ist jedoch eine Herausforderung, da Fördergelder vom Bund und vom Land derzeit unsicher sind.

Auch für den Brandschutz gibt es Neuigkeiten. Die Ortsfeuerwehren aus Königreich und Estebrügge schließen sich zusammen. In der Königreicher Straße soll ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden, da die alten Standorte zu klein sind. Für das Gebäude wurde bereits ein Grundstück gekauft und der Bebauungsplan ist in Arbeit.

Ein weiterer wichtiger Erfolg ist die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen. Davon profitieren die Ortsteile Borstel, Königreich, Hove, Moorende und Estebrügge sowie der historische Kern von Jork. Aktuell wird an einem sogenannten Dorfentwicklungsplan gearbeitet. Das Planungsbüro Sweco unterstützt die Gemeinde dabei. Ziel ist es, die Infrastruktur zu verbessern und den Zusammenhalt im Dorf zu fördern.

Zusätzlich will die Gemeinde den Einkauf attraktiver machen. Ein neues Einzelhandelskonzept soll helfen, vor allem in Estebrügge wieder bessere Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen. Auch die Barrierefreiheit wird vorangetrieben. Es gibt nun eine Förderrichtlinie, mit der Eigentümer von Geschäften oder Gastronomiebetrieben Geld bekommen, wenn sie Hindernisse für Menschen mit Behinderung abbauen.

Weitere Themen sind der Klimaschutz in Zusammenarbeit mit Horneburg und Lühe sowie die Entwicklung des Borsteler Hafens. Ob und wie diese Projekte konkret umgesetzt werden, hängt oft von weiteren Planungen und der Verfügbarkeit von Fördermitteln ab. Die Ermittlungen zu den einzelnen Umsetzungsschritten dauern an.

Quelle: Jork – zur Originalmeldung

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