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Kulturprogramm in Friedrichshain-Kreuzberg bietet viele kostenlose Events

Der Bezirk plant für das Jahr 2019 eine große Auswahl an Ausstellungen und Konzerten. Insgesamt sollen rund 150.000 Menschen die Angebote besuchen.

In Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin) wird es im Jahr 2019 bunt. Das Bezirksamt hat ein großes Programm für die Kultur- und Geschichtsbereiche geschnürt. Insgesamt stehen 29 Ausstellungen sowie etwa 450 verschiedene Veranstaltungen an. Das reicht von Workshops und Aufführungen bis hin zu Konzerten. Die fünf beteiligten Einrichtungen sind die Galerie im Turm, der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, die alte Feuerwache mit ihrer Studiobühne und dem Projektraum sowie das FHXB-Museum.

Einige Highlights stehen bereits fest. In der Galerie im Turm am Frankfurter Tor sorgt aktuell die Künstlerin Julischka Stengele für Aufsehen. Ihre Ausstellung „Fat Femme Furious“ setzt sich mit Körperbildern und Rollenbildern auseinander. Das Interesse ist groß: Über 600 Menschen besuchten die Eröffnung, und Tausende folgen dem Event in den sozialen Netzwerken.

Im Mai 2019 folgt ein Projekt im FHXB-Museum am Kottbusser Tor. Hier geht es um die Arbeitsmigration aus dem ehemaligen Jugoslawien in den 1960er Jahren. Die Künstlerin Margareta Kern hat dafür Interviews mit ehemaligen Gastarbeiterinnen geführt und ein Archiv sowie Videos erstellt.

Im September 2019 zeigt der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien die Ausstellung „Up in Arms“. Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst feiert damit ihr 50-jähriges Jubiläum. In der Schau geht es kritisch um den Waffenhandel und die Frage, ob Kunst als Waffe eingesetzt werden kann.

Das Jahr endet mit einer Installation am 23. November 2019 im Projektraum der alten Feuerwache. Die Künstlerin Monika Goetz aus dem Viertel gestaltet dort das Werk „Friedrichshain by the Sea“. Sie nutzt dafür 2000 bearbeitete Flaschen, die wie eine große Welle aussehen sollen.

Für die Besucher ist das Ganze besonders attraktiv, da der Eintritt zu allen Ausstellungen und Veranstaltungen kostenlos ist. Die Kulturstadträtin Clara Herrmann betont, dass die Vielfalt der Themen und Zielgruppen wichtig für das Zusammenleben im Kiez sei.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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