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Berlin: Studio Ansage und Initiative erhalten Silvio-Meier-Preis

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ehrt zwei Gruppen für ihren Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus.

In Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) wird wieder der Silvio-Meier-Preis verliehen. In diesem Jahr bekommt die Auszeichnung das Studio Ansage sowie die Initiative „Wo ist unser Denkmal?“.

Das Studio Ansage ist ein alternatives Radio aus Friedrichshain. Seit 2005 berichten dort ehrenamtliche Helfer und Vereine über soziale und politische Themen sowie über den Kampf gegen Rassismus. Die Initiative „Wo ist unser Denkmal?“ setzt sich dafür ein, dass es einen Gedenkort für die Opfer von Polizeigewalt und Rassismus gibt. Vor allem kämpfen sie für den Erhalt eines Mahnmals am Oranienplatz in Kreuzberg.

Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 23. Juni, um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Jugend[widerstands]museum in der Rigaer Straße 9. Wegen der aktuellen Corona-Lage wird die Veranstaltung an die geltenden Infektionsschutz-Regeln angepasst.

Der Preis erinnert an Silvio Meier. Er war in der DDR in der Menschenrechtsbewegung aktiv und kämpfte gegen Rechtsextremisten. Im Jahr 1992 wurde er im Alter von 27 Jahren von Neonazis erstochen. Der Bezirk möchte mit dem Preis Menschen und Projekte unterstützen, die sich mutig für Toleranz und gegen Ausgrenzung einsetzen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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