Berlin: Kampagne für faire Mode gestartet
In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) lief vom 30. Mai bis zum 26. Juni 2022 die Kampagne „Love Berlin, Wear Fair“. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat sich zusammen mit dem Aktionsbündnis Fairer Handel an der Aktion beteiligt. Ziel war es, den Menschen zu zeigen, welche schlimmen Auswirkungen die Modeindustrie auf die Umwelt und auf die Menschen hat, die die Kleidung herstellen.
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann erklärte, dass viele Bewohner in Friedrichshain-Kreuzberg bewusst entscheiden, welche Mode sie kaufen. Der Bezirk versteht sich deshalb als Fairtrade-Bezirk aus Überzeugung und unterstützt Angebote, die nachhaltig und fair sind.
Über 30 Läden und Initiativen in der Stadt setzen sich für ökologische Kleidung ein. Diese sind auf einem speziellen Fairen Stadtplan Berlin verzeichnet. Im Zuge der Kampagne gab es eine Fotoaktion mit einem Gewinnspiel. Wer mitmachen wollte, konnte zum Beispiel die Läden homage store, jyoti Fairworks, Lasalina, SlowFriday, Supermarché, Wesen&Format oder Wunderwerk besuchen. Auch die Weltläden A Janela, Pankow und Zeichen der Zeit waren Teil der Aktion.
Wer nicht persönlich in die Läden gehen konnte, hatte die Möglichkeit, online teilzunehmen. Informationen dazu gab es auf der Webseite der Kampagne oder über Instagram. Finanziert wurde das Projekt durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit sowie durch ein Preisgeld aus dem Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“.