Kreis Borken: 22 Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss
Die Polizei war in der letzten Woche im Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen) verstärkt auf den Straßen unterwegs. Dabei trafen die Beamten insgesamt 22 Menschen an, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.
In Stadtlohn und Legden passierte es jeweils bei einem Fahrer, der wohl getrunken hatte. In Heek und ebenfalls in Stadtlohn waren es jeweils Pkw-Fahrer, die Drogen konsumiert hatten. In Ahaus und Gronau war die Zahl höher: Dort hatten jeweils vier Fahrer vermutlich Drogen genommen.
Auch in Reken und Südlohn gab es Probleme, dort stand jeweils ein Fahrer unter Drogeneinfluss. In Bocholt waren es zwei Menschen. Die meisten Fälle gab es in Isselburg, wo die Polizei insgesamt sechs berauschte Verkehrsteilnehmer feststellte.
Die Beamten ließen niemanden mehr ans Steuer. Die Weiterfahrt wurde allen Betroffenen untersagt. In einigen Fällen kam ein Arzt dazu, um Blutproben zu nehmen. Gegen die Fahrer wurden Strafverfahren oder Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.
Die Polizei warnt davor, dass schon kleine Mengen an Alkohol oder Drogen die Fahrtüchtigkeit einschränken. Das gilt nicht nur für Autos, sondern auch für Pedelecs, Fahrräder oder E-Scooter. Den Betroffenen drohen nun hohe Strafen oder der Entzug des Führerscheins. In vielen Fällen müssen sie eine medizinisch-psychologische Untersuchung, die sogenannte MPU, absolvieren.
Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.