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Bocholt zeigt niederländischen Gästen Notfall-Infopunkte

Copyright und Urheber siehe Kreis Borken

Die Stadt Bocholt und der Kreis Borken haben einer Delegation aus den Niederlanden gezeigt, wie die Region bei großen Katastrophen kommuniziert.

In Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) trafen sich am 24. August Experten aus Deutschland und den Niederlanden. Im Sporker Saal an der Dinxperloer Straße ging es um den Katastrophenschutz. Eine 28-köpfige Gruppe aus der niederländischen Sicherheitsregion Kennemerland sowie Bürgermeister aus den Gemeinden Bloemendaal, Haarlemmermeer, Heemskerk und Zandvoort besuchten die Stadt. Auch Anton Stapelkamp, der Bürgermeister der Nachbargemeinde Aalten, war dabei.

Begrüßt wurden die Gäste von Sicherheitsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und Bürgermeister Christian Mangen. Im Mittelpunkt standen die sogenannten Notfall-Informationspunkte. Das sind feste Orte im Kreis, die im Ernstfall schnell besetzt werden. Wenn zum Beispiel das Telefonnetz ausfällt, können die Bürger dort dringende Notrufe absetzen oder aktuelle Infos zur Lage bekommen.

Besonders wichtig sind die erweiterten Infopunkte. Diese haben eine eigene Notstromversorgung. Das ist lebenswichtig, wenn es einen großflächigen Stromausfall gibt. Dort können dann Beatmungsgeräte aufgeladen, Medikamente gekühlt oder Babynahrung warm gemacht werden. In Bocholt sind dafür neben dem Sporker Saal auch Turnhallen von Schulen und städtische Gebäude vorgesehen. Die Hauptfeuerwache, das Gerätehaus in Suderwick und die Polizeiwache dienen ebenfalls als Anlaufstellen.

Florian Laubrock und Esther Hoffmann vom Kreis Borken sowie Dieter Helbig von der Stadt Bocholt erklärten die Theorie. Danach schauten sich die Gäste das Equipment und die Abläufe direkt an einem aufgebauten Infopunkt im Saal an. Es wurde darüber diskutiert, wer im Ernstfall wofür zuständig ist und wie man die Bevölkerung am besten erreicht.

Die Zusammenarbeit über die Grenze soll nun noch enger werden. Im Oktober werden Mitarbeiter aus Bocholt an einer Übung in Aalten teilnehmen, um den Betrieb solcher Infopunkte praktisch zu trainieren.

Wer wissen möchte, wo die Notfall-Infopunkte im Kreis Borken genau liegen, findet eine Übersicht auf der Internetseite akut.kreis-borken.de.

Quelle: Kreis Borken – zur Originalmeldung

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