CSD in Ahaus und Bocholt verlief friedlich
Im August gab es im Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen) zwei Christopher Street Day Versammlungen. Am 1. August trafen sich die Menschen in Ahaus, am 22. August folgte die Demo in Bocholt. Insgesamt nahmen etwa 1.150 Menschen an den Veranstaltungen teil, um für ihre Rechte zu demonstrieren.
Die Polizei war bei beiden Terminen mit vielen Beamten vor Ort. Auch der Staatsschutz unterstützte die Einsätze. Die Beamten wollten bewusst Präsenz zeigen, um den Teilnehmern ein sicheres Gefühl zu geben. Der Grund dafür war ein Anschlag auf CSD-Teilnehmer in Berlin, der sich etwa einen Monat zuvor ereignet hatte und viele Menschen schockiert hatte.
Damit alles glatt läuft, hatten sich die Polizei, die Städte und die Veranstalter im Vorfeld genau abgesprochen. Die Beamten nutzten dabei auch die Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Das Konzept ging auf: Die Versammlungen verliefen stimmungsvoll und es gab keine Störungen.
Paul Albers, Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Borken, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf. Er dankte den Einsatzkräften und den Führungskräften für ihre professionelle Arbeit.