Kehl: Mann mit gefälschtem Führerschein zurückgewiesen
Am Samstagmorgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei in Kehl (Baden-Württemberg) einen 52-jährigen Mann aus Albanien. Die Beamten trafen ihn an der Haltestelle der Tram D an.
Der Mann zeigte den Polizisten seinen Reisepass, konnte aber weder ein Visum noch einen Aufenthaltstitel vorzeigen. Damit war er nicht berechtigt, in Deutschland zu bleiben. Die Beamten vermuteten deshalb, dass er versucht hatte, unerlaubt ins Land einzureisen.
Daraufhin durchsuchten die Polizisten den Mann. Bei der Durchsuchung fanden sie einen griechischen Führerschein. Die Beamten stellten das Dokument sicher, da es sich dabei um eine Fälschung handelte.
Die Polizei verweigerte dem Mann die Einreise nach Deutschland. Schließlich wurde er nach Frankreich zurückgewiesen. Wegen der versuchten unerlaubten Einreise und wegen des Besitzes von gefälschten Ausweisdokumenten erhielt der Mann eine Anzeige.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung