Kehl: Frau mit gefälschtem Ausweis im Bus gestoppt
Am Samstagvormittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Fernreisebus an der Europabrücke in Kehl (Baden-Württemberg). Bei der Überprüfung der Papiere zeigte eine 30-jährige Frau aus Kamerun eine französische Identitätskarte vor.
Die Polizisten schauten sich das Dokument genauer an. Dabei kamen ihnen schnell Zweifel auf, ob der Ausweis echt war. In einem Gespräch mit den Beamten gab die Frau dann zu, dass sie gar nicht die Person auf dem Dokument sei.
Weil die Identitätskarte gefälscht war, durfte die Frau nicht nach Deutschland einreisen. Die Beamten wiesen sie direkt wieder nach Frankreich zurück. Zudem erhielt die Frau ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für drei Jahre.
Die Bundespolizei hat nun mehrere Anzeigen gegen die Frau erstattet. Es geht dabei um den Verdacht der Urkundenfälschung, den Missbrauch eines Ausweises und den Versuch, unerlaubt ins Land zu kommen. Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung