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Karlsruhe: Neues Trainingsgerät für sichereres Sägen

Copyright und Urheber siehe Karlsruhe

Das Forstamt und die Branddirektion setzen auf einen speziellen Simulator, um Unfälle beim Schneiden von Baumstämmen zu verhindern.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) gibt es jetzt ein neues Spezialgerät für die Sicherheit im Wald und an der Straße. Es handelt sich um einen sogenannten Spannungssimulator. Das Gerät kostet rund 80.000 Euro und wurde aus Mitteln zur Klimaanpassung bezahlt.

Das Problem bei umgestürzten Bäumen ist oft die Spannung im Holz. Nach schweren Stürmen liegen Stämme oft kreuz und quer übereinander. Wenn man diese dann mit der Kettensäge durchtrennt, kann das Holz plötzlich mit großer Kraft zur Seite springen. Das kann zu schweren Verletzungen führen. Der Simulator verhindert das beim Training: Er fixiert die Baumstämme und kann sie in verschiedene Richtungen verdrehen. So lernen die Einsatzkräfte, wie sie schwierige Schnitte setzen, ohne dass die Säge stecken bleibt oder das Holz unkontrolliert wegspringt.

Besonders für die Feuerwehr ist das Training wichtig. Während Forstwirts sich Zeit nehmen können, um einen Baum genau zu analysieren, muss bei der Feuerwehr oft schnell gehen, wenn zum Beispiel Menschen eingeklemmt sind. Da muss jeder Handgriff sitzen.

Das Gerät steht nun im Betriebshof des Forstbezirks Mitte in der Fiduciastraße. Dort können künftig auch die freiwilligen Feuerwehren trainieren. Die Stadt prüft derzeit, ob auch andere Stellen, wie das Gartenbauamt, den Simulator nutzen können. Der Grund dafür ist, dass die Verantwortlichen mit weiteren Stürmen rechnen.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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