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Karlsruhe: Karoline-Luise-Tunnel nach Kabelschaden wieder offen

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Ein zu hohes Auto hat für Chaos im Stadtverkehr gesorgt. Nachdem der Tunnel mehrfach gesperrt war, rollen die Autos nun wieder, allerdings mit Einschränkungen.

Alles begann am vergangenen Mittwoch in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein Fahrer wollte mit seinem Auto in das Parkhaus des Ettlinger-Tor-Centers fahren. Das Fahrzeug war jedoch zu hoch für die Einfahrt. Als der Fahrer versuchte zu wenden, riss er unter anderem ein Brandmeldelinienkabel aus der Verankerung.

Das Kabel ist für die Sicherheit im Tunnel extrem wichtig, da es im Brandfall die Signale überträgt. Weil die Technik nicht mehr zuverlässig funktionierte, musste der Karoline-Luise-Tunnel sofort komplett gesperrt werden. Das führte zu erheblichen Behinderungen im Verkehr.

Die Stadt versuchte noch am Mittwoch, den Schaden zu beheben. Zuerst sah es so aus, als hätten die Reparaturen geklappt. Doch in der folgenden Nacht gab das beschädigte Kabel erneut den Geist auf, sodass der Tunnel wieder komplett dichtgemacht werden musste.

Am Donnerstag, den 13. August, gelang schließlich eine provisorische Reparatur. Seitdem ist der Tunnel wieder geöffnet. Wer jedoch in Richtung Westen fährt, muss bremsen: Dort gilt aktuell eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. In Richtung Osten kann man wie gewohnt fahren.

Das Problem ist damit aber nicht ganz gelöst. Das Kabel muss komplett ausgetauscht werden, damit der Tunnel wieder sicher ist. Die Stadt plant diesen Austausch für den nächsten möglichen Zeitpunkt. Sobald die Arbeiten beginnen, wird der Tunnel voraussichtlich erneut gesperrt werden müssen.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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