Jork: Steuervorteile beim Sanieren im Klimaquartier
Wer in Jork (Landkreis Stade, Niedersachsen) im Bereich des Klimaquartiers Jork-Mitte ein Haus besitzt, kann bei Sanierungen kräftig sparen. Die Gemeinde hat dieses 66 Hektar große Gebiet offiziell als Sanierungsgebiet festgelegt. Das bedeutet für die Eigentümer: Kosten für eine bessere Dämmung, neue Fenster oder eine moderne Heizung lassen sich steuerlich höher absetzen.
Damit das klappt, gibt es eine wichtige Regel: Die Besitzer müssen vor Beginn der Arbeiten eine schriftliche Vereinbarung mit der Gemeinde treffen. Wer erst baut und dann zur Gemeinde geht, bekommt die Steuervorteile nicht mehr. Ausgenommen von dieser Regelung sind zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen oder Wallboxen für Elektroautos, diese können nicht erhöht abgesetzt werden.
Zusätzlich zu den Steuervorteilen gibt es staatliche Fördergelder von der BAFA und der KfW. Diese Zuschüsse können mit den Steuervorteilen kombiniert werden. Die Gemeinde empfiehlt zudem einen individuellen Sanierungsfahrplan. Das ist eine Art Strategie, die ein Energieberater erstellt. Wer so einen Plan hat, kann oft noch höhere Zuschüsse bekommen – zum Beispiel bis zu 20 Prozent von maximal 60.000 Euro pro Jahr für Maßnahmen an der Gebäudehülle.
Neben der Energieeffizienz setzt die Gemeinde auch auf ein besseres Klima im Ort. Deshalb gibt es Tipps für klimafreundliche Gärten. Stein- und Schottergärten sind in Niedersachsen verboten, da sie die Hitze speichern und das Klima verschlechtern. Stattdessen sollen mehr Pflanzen und Bäume in die Vorgärten ziehen.
Wer Fragen hat oder eine Beratung möchte, kann sich an das Quartiersmanagement wenden. Aktuell ist dort Leonie Bochow unter der Telefonnummer 04162 914727 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Quelle: Jork – zur Originalmeldung