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Hürth lädt zu Spaziergang auf römischen Spuren ein

Am Kreisverkehr Luxemburger Straße/Jägerpfad erinnert eine Sandsteinstele, die eine stark vergrößerte Nachbildung eines römischen Leugensteins darstellt, an die römischen Ursprünge der Luxemburger Straße. Copyright und Urheber siehe Hürth

Am 13. September gibt es in Hürth eine kostenlose Führung zur römischen Via Agrippa. Experten zeigen, wie die antiken Fernstraßen funktionierten.

Am Sonntag, den 13. September 2026, ist wieder Tag des offenen Denkmals. In Hürth (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es dazu ein besonderes Angebot: Die Stadt möchte die Geschichte der römischen Via Agrippa lebendig machen. Diese Straßen waren früher die Lebensadern des Römischen Reiches, über die Soldaten, Händler und Beamte reisten.

Die Führung startet um 10:30 Uhr auf dem P+R-Parkplatz Hürth-Kiebitzweg. Von dort aus geht es auf einen kurzen Spaziergang. Die Teilnehmer erfahren dabei, wie die Römer ihre Fernstraßen bauten und warum die Route genau durch Hürth führte. Ein besonderer Blickpunkt ist dabei die Sandsteinstele am Kreisverkehr Luxemburger Straße und Jägerpfad. Sie ist eine riesige Nachbildung eines römischen Leugensteins und erinnert an die Ursprünge der Straße.

Für die fachlichen Details sorgen zwei Experten. Stadtarchivar Michael Cöln hält einen Vortrag, während die Archäologin Dr. Bettina Carruba von der Fundorte GmbH berichtet. Sie leitet die aktuellen Grabungen an der sogenannten Lebensader Lux und gibt den Besuchern einen Einblick in die derzeitigen Arbeiten im Boden.

Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde und kostet keinen Eintritt. Wer mitkommen möchte, sollte jedoch beachten, dass der Weg nicht barrierefrei ist. Weitere Informationen gibt es beim Stadtarchiv oder der Denkmalbehörde der Stadt Hürth.

Quelle: Hürth – zur Originalmeldung

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