Hürth: Kinder feiern Abschluss des Sommerleseclubs
In Hürth (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) ist der diesjährige Sommerleseclub der Stadtbücherei zu Ende gegangen. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche haben in den Sommerferien mitgemacht. Sie haben nicht nur gelesen oder Hörbücher gehört, sondern auch verschiedene Veranstaltungen besucht. Ihre Fortschritte haben sie in Logbüchern festgehalten, die sie mit eigenen Geschichten, Bildern und Teamfotos gestaltet haben.
Zum Abschluss gab es eine große Party im Hürther Jugendzentrum. Dort überreichten die stellvertretende Bürgermeisterin Aylin Kocabeygirli und die Büchereileiterin Barbara Hoevels die sogenannten Lese-Oskars. Diese Preise gab es für besonders kreative Beiträge. Unter anderem gewann das Team „Die Coolen“ das kreativste Foto, während die „Lesenden Funkelluchse“ für den schönsten ersten Satz und den außergewöhnlichsten Leseplatz ausgezeichnet wurden. Das Team „Superleser“ bekam den Preis für das schönste Logbuch, Paulina Fischenich für die kreativste Pinnwand und das Team „The Sister Club“ für das beste Lesemotto.
Ein besonderer Moment war der Auftritt des Sprechers Matthias Keller. Eigentlich sollte er live aus dem Kinderroman „Die knallharten Tauben“ vorlesen. Doch eine Vollsperrung auf der Straße hielt ihn auf. Keller ließ sich nicht unterkriegen: Er parkte sein Auto auf einem Parkplatz und übertrug seinen Vortrag per Handy auf eine Leinwand im Jugendzentrum. So konnten die 90 Gäste zusehen und hören, wie er die Tauben aus der Geschichte mit Stimmen und Geräuschen lebendig machte.
Für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Stadtbäckerei Hürth Klein‘s Backstube spendierte 200 Laugenbrezeln für die Feier. In der Bücherei selbst wurde während der Ferienzeit zudem viel gebastelt, gemalt und gestempelt. Die Verantwortlichen bestätigten, dass der Sommerleseclub aufgrund der großen Beliebtheit auch in den nächsten Sommerferien wieder stattfinden wird.
Der Sommerleseclub ist die größte Aktion dieser Art in Nordrhein-Westfalen und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unterstützt.
Quelle: Hürth – zur Originalmeldung