Hellenthal warnt vor Waschbären in Wohngebieten
In Hellenthal (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) fühlen sich Waschbären immer wohler. Die Tiere suchen sich in den Wohngebieten gezielt Nahrung und nutzen Gebäude oder Fallrohre als Kletterhilfen, um an Futter zu kommen.
Die Gemeinde warnt davor, die Tiere aus Mitleid oder Neugier zu füttern. Wer das tut, macht aus einem Wildtier einen regelmäßigen Besucher. Das Problem dabei: Wenn die Waschbären erst einmal wissen, wo es Futter gibt, bekommt man sie nur sehr schwer wieder weg.
Um die Tiere fernzuhalten, gibt es einfache Tipps. Mülltonnen sollten gut verschlossen sein und Essensreste gehören nicht auf einen Kompost, an den die Tiere herankommen. Zudem sollten Bewohner prüfen, ob es am Haus Kletterhilfen gibt, die man sichern kann.
Nur so soll verhindert werden, dass die Tiere dauerhaft in die Siedlungen ziehen. Ziel ist es, dass Mensch und Tier stressfrei nebeneinander leben können, ohne dass die Waschbären zum Problem werden.
Quelle: Hellenthal – zur Originalmeldung