Kleinbüllesheim: Schrotthändler-Transporter bei Kontrolle stillgelegt
Die Polizei führte am 27. August in Kleinbüllesheim (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Dabei stoppten die Beamten einen Transporter, der einem Schrotthändler gehörte. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs und der Prüfung der Papiere kam eine lange Liste an Mängeln zum Vorschein.
Der Fahrer hatte weder eine Genehmigung zum Sammeln von Schrott noch die nötige Reisegewerbekarte. Zudem fehlten die vorgeschriebenen A-Schilder am Wagen. Besonders problematisch war der Transport von Elektroaltgeräten und Abfällen, die die Umwelt gefährden können. Auch für die Geräte, die Lärm machen, fehlte die erforderliche Ausnahmegenehmigung.
Auch die Sicherheit kam zu kurz. Die Ladung war nicht richtig gesichert und der Transporter war überladen. Der 23-jährige Fahrer selbst hatte während der Fahrt keinen Sicherheitsgurt angelegt. Als der Verkehrsdienst das Fahrzeug technisch untersuchte, stellte er erhebliche Mängel fest. Der Wagen bestand die Hauptuntersuchung daher nicht.
Da der Mann bereits früher gegen diese Regeln verstoßen hatte, wird der Fall nun als Straftat gewertet. Weil der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung bezahlen, um die Kosten für das Verfahren abzudecken. Das Fahrzeug wurde von der Polizei zwangsstillgelegt.
Die Polizei hat entsprechende Anzeigen geschrieben. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Euskirchen – zur Originalmeldung