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Hellenthal: Bauarbeiten für Windpark Hollerath gestartet

Nördlich der B265 entstehen derzeit 15 riesige Windräder. Wanderer und Radfahrer müssen sich auf Sperrungen einstellen.

In Hellenthal (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) geht es mit dem Windpark Hollerath voran. Das Projekt liegt im Bereich nördlich der B265 und des Wanderparkplatzes Hollerather Knie. Geplant sind insgesamt 15 Windenergieanlagen vom Typ Nordex N163. Die Anlagen sind gewaltig: Jedes Rad soll rund 245 Meter hoch werden und eine Leistung von 7 Megawatt haben.

Die Bauarbeiten haben bereits im Frühjahr 2026 begonnen. Momentan bereiten die Arbeiter die Zufahrten und die Flächen vor, auf denen später die Kräne stehen. Außerdem werden Kabeltrassen vorbereitet und das Gelände auf Kampfmittel untersucht. Als Nächstes folgen die Fundamente, die Verlegung der Kabel und der Bau des Umspannwerks. Die Windräder selbst sollen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2026 aufgestellt werden.

Wer in der Gegend unterwegs ist, muss mit Einschränkungen rechnen. Während der Bauphase können Wander- und Radwege gesperrt werden. Für den Narzissenwanderweg gibt es eine Umleitung. Auch die Loipe wird während der Bauzeit vermutlich nicht wie gewohnt genutzt werden können.

Der Projektträger rechnet damit, dass der Windpark jedes Jahr etwa 300 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Das reicht rechnerisch für den Bedarf von rund 87.000 Haushalten mit vier Menschen. Um die Natur zu schützen, sind Ausgleichsmaßnahmen geplant. Dazu gehören ein Waldumbau, neue Aufforstungen und spezielle Maßnahmen zum Schutz der Wildkatze.

Die Gemeinde Hellenthal hat angekündigt, die Bürger über den Fortschritt und mögliche Auswirkungen auf die Wege und die Infrastruktur auf dem Laufenden zu halten.

Quelle: Hellenthal – zur Originalmeldung

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