Hellenthal: Neue Regeln für die Müllentsorgung
In Hellenthal (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) gibt es klare Regeln, was in welche Tonne gehört. Besonders beim Altglas gibt es oft Fehler. In die Container dürfen nur Verpackungsgläser wie Marmeladen- oder Getränkeflaschen. Wer Trinkgläser, Spiegelglas oder Weihnachtsbaumkugeln loswerden will, muss diese in den Restmüll werfen. Keramik, Porzellan und Fensterglas gehören hingegen ins Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich. Die Gemeinde erinnert zudem daran, die Einwurfzeiten an den Containern zu beachten, um die Nachbarn nicht zu stören.
Auch beim Biomüll ist Vorsicht geboten. In die Biotonne dürfen Obst- und Gemüsereste, Laub oder Rasenschnitt. Fleisch, Fisch und Windeln gehören jedoch in den Restmüll. Ein wichtiger Punkt: Die sogenannten Bio-Beutel aus Stärke dürfen nicht in die Biotonne, da sie im Kompostwerk Probleme machen. Werden Störstoffe in der Tonne gefunden, wird diese nicht geleert. Das wird in der Region mit einem speziellen Detektor kontrolliert.
Für Gartenabfälle wie Äste und Laub gibt es von März bis November Sammelstellen in Reifferscheid, Udenbreth und im Gewerbegebiet Kröpsch. In Reifferscheid gibt es eine Neuerung: Die Zufahrt zur Sammelstelle ist jetzt eine Einbahnstraße. Man fährt nur über die Blumenthaler Straße hinein und über die Straße Im Tal wieder heraus.
Wer Sperrmüll oder große Elektrogeräte wie Waschmaschinen entsorgen will, muss dies bei der Firma Schönmackers anmelden. Das geht online, per E-Mail oder über die Telefonnummer 0800 / 17 47 474. Die Abholung ist kostenlos. Kleine Elektrogeräte bis 25 cm Kantenlänge können hingegen beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Dort dürfen maximal 25 kg pro Haushalt abgegeben werden, und die Stoffe müssen persönlich übergeben werden. Einfach vor den Container zu stellen, ist verboten.
Für Fragen zu Mülltonnen oder Gebühren stehen Marie Hanf (Telefon: 02482 / 85 166), Andrea Peters (Telefon: 02482 / 85 125) oder Ellen Steinberg (Telefon: 02482 / 85 124) in der Gemeindeverwaltung zur Verfügung.
Quelle: Hellenthal – zur Originalmeldung