Hanroth: Experte rät zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Ein plötzlicher Unfall oder eine schwere Krankheit können jeden treffen. Wenn man dann nicht mehr selbst entscheiden kann, ist es wichtig, vorher vorgesorgt zu haben. Genau darum ging es bei einem Vortrag am 6. August in Hanroth (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz).
Achim Krokowski vom Pflegestützpunkt Puderbach sprach vor einem vollen Haus im Dorfgemeinschaftshaus Puderbach. Er erklärte den Besuchern, wie eine Vorsorgevollmacht funktioniert. Mit diesem Dokument legen die Bürger eine Person fest, der sie vertrauen. Diese Person darf dann im Ernstfall wichtige Dinge regeln, zum Beispiel bei Behörden, bei Geldfragen oder in gesundheitlichen Angelegenheiten.
Zusätzlich empfahl der Experte eine Patientenverfügung. Darin wird genau festgehalten, welche medizinischen Behandlungen man möchte und welche nicht. Das hilft den Ärzten und den Angehörigen, wenn der Patient seinen Willen nicht mehr selbst sagen kann.
Krokowski riet dazu, beide Dokumente frühzeitig zu erstellen. Man sollte sie auch regelmäßig prüfen und offen mit der Familie und den bevollmächtigten Menschen darüber sprechen. So gibt es im Notfall Klarheit und die Angehörigen werden entlastet, weil sie wissen, was die betroffene Person gewollt hätte.
Quelle: Hanroth – zur Originalmeldung