Hanroth ruft zum Wassersparen auf
In Hanroth (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) wird dringend darum gebeten, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Die Niederschläge im Winter reichten nicht aus, um die unterirdischen Wasserspeicher wieder ganz aufzufüllen. Auch im Jahr 2026 regnet es deutlich weniger als sonst. Besonders im Juni und Juli gab es lange Hitze- und Dürreperioden.
Da in nächster Zeit keine starken Regenfälle erwartet werden und gleichzeitig sehr viel Wasser entnommen wird, ist Vorsorge nötig. So soll die Trinkwasserversorgung für den Rest des Jahres sichergestellt werden. Die Gemeinde hat deshalb eine Liste mit Dingen zusammengestellt, auf die die Bürger jetzt verzichten sollen.
Autos dürfen nicht gewaschen werden, was zu Hause ohnehin nicht erlaubt ist. Auch Schwimmbäder sollen nicht neu befüllt werden. Terrassen und Hausvorplätze dürfen nicht mit Trinkwasser gereinigt werden. Auf das Bewässern von Rasenflächen oder dem gesamten Garten soll verzichtet werden. Pflanzen sollen nur noch ein Minimum an Wasser bekommen.
Zusätzlich gibt es Tipps für den Alltag: Wer duscht statt badet oder den Wasserhahn nicht unnötig laufen lässt, hilft mit. Die Gemeinde empfiehlt den Einsatz von Sparstrahlern und die Nutzung der Spartaste bei der Toilettenspülung. Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten nur voll beladen und im Öko-Modus laufen. Zum Gießen soll Regenwasser verwendet werden.
Die Bitte zum Wassersparen wurde am 11. August 2026 von Lukas Kleinfeld veröffentlicht.
Quelle: Hanroth – zur Originalmeldung