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Hamburg und Schleswig-Holstein: Großer Schlag gegen Drogenbande

Die Polizei hat ein Netzwerk aus Drogendealern und Kurieren zerschlagen. Bei Razzien in Hamburg und Schleswig-Holstein wurden mehrere Männer festgenommen.

Alles begann Ende März in Hamburg (Freie und Hansestadt Hamburg). Beamte des Landeskriminalamts durchsuchten eine Wohnung im Stadtteil Hummelsbüttel. Dabei stießen sie auf ein riesiges Depot: Über 30 Kilogramm Kokain und mehr als 40 Platten Haschisch waren dort versteckt. In der Wohnung war allerdings niemand anzutreffen.

Die Ermittler ließen nicht locker und suchten weiter nach den Hintermännern. So gerieten zwei Männer ins Visier der Polizei: ein 30-jähriger Türke und ein 26-jähriger Deutscher. Die Polizei vermutet, dass die beiden Teil einer Gruppe sind, die gewerbsmäßig mit großen Mengen Drogen handelt. Sie sollen die Betäubungsmittel gelagert und Kurierfahrten organisiert haben, die unter anderem nach Schleswig-Holstein führten.

Am gestrigen Morgen schlug die Polizei dann zu. Mit Durchsuchungsbeschlüssen in der Hand suchten die Beamten zwei Wohnungen des 30-Jährigen in Langenhorn sowie die Wohnung des 26-Jährigen in Norderstedt (Schleswig-Holstein) ab. Beide Männer wurden angetroffen und sofort festgenommen.

Doch die Fahndung ging weiter. In Norderstedt und Quickborn (Schleswig-Holstein) nahmen die Polizisten zwei weitere Männer fest, die 21 und 27 Jahre alt sind. Diese sollen als Drogenkuriere für die Bande gearbeitet haben.

Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten noch mehr als nur Drogen. Sie stellten über 18.000 Euro sicher, die vermutlich aus dem Drogenhandel stammen. Besonders gefährlich: Die Polizei fand zwei scharfe Schusswaffen inklusive Munition sowie einen Schlagring. Zudem wurden weitere Mengen Kokain beschlagnahmt.

Alle vier Männer wurden fotografiert und ihre Fingerabdrücke genommen. Der 30-Jährige und der 26-Jährige kamen direkt ins Untersuchungsgefängnis. Die beiden jüngeren Verdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Hamburg – zur Originalmeldung

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