Hamburg: Gefälschte Kopfhörer aus Alfa Romeo verkauft
Am Dienstagabend gegen 19 Uhr passierte es in Hamburg-St. Georg (Hamburg) an der Adenauerallee. Ein Zeuge hatte die Polizei informiert: Am Bahnhof Berliner Tor würden mehrere Leute Kopfhörer aus einem Auto verkaufen, die wohl nicht echt waren.
Zivile Beamten vom Polizeikommissariat 11 fuhren zum Ort und entdeckten einen parkenden Alfa Romeo. In dem Wagen saß ein 21-jähriger Mann aus Rumänien. Die Polizisten durchsuchten den Fahrer und das Auto. Dabei fanden sie mehrere Kopfhörer, bei denen es sich vermutlich um Plagiate handelte. Die Beamten nahmen die Ware sicher und festigten den jungen Mann vorläufig.
Kurz darauf kamen vier Frauen dazu, die alle ebenfalls aus Rumänien stammen. Sie steuerten gezielt den Alfa Romeo an. Auch die Frauen hatten Kopfhörer dabei, die ebenfalls gefälscht sein sollen. Die Frauen im Alter von 16 bis 56 Jahren wurden ebenfalls festgenommen.
Nach den ersten Maßnahmen brachte der Kriminaldauerdienst den 21-jährigen Mann sowie zwei Frauen im Alter von 16 und 40 Jahren in das Untersuchungsgefängnis. Eine weitere 26-jährige Frau wurde erkennungsdienstlich behandelt. Alle anderen Beteiligten konnten später nach Hause gehen.
Das Landeskriminalamt übernimmt nun die weiteren Ermittlungen. Es geht um den Verdacht des Betrugs und Verstöße gegen das Markengesetz. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor zu billigen Schnäppchen auf der Straße. Oft sehen die Verpackungen echt aus, aber die Qualität der Ware ist minderwertig.
Ob und inwieweit sich die Festgenommenen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.