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Betrunkener Mann mit Schmuckringen in Hamburg festgenommen

Ein 40-jähriger Mann sorgte am Vormittag für Aufsehen am Bahnhof Harburg. Die Bundespolizei fand bei ihm Schmuckringe, die er nicht rechtfertigen konnte.

Am 4. August 2026 passierte es gegen 11:50 Uhr am Bahnhof Harburg (Hamburg). Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn bemerkte einen Mann, der sich auf der Personenüberführung aufhielt. Der 40-Jährige aus Polen war aggressiv, woraufhin der Bahnmitarbeiter die Bundespolizei informierte.

Die Beamten rückten schnell aus und sprachen den Mann an. Dieser zeigte sich jedoch auch gegenüber den Polizisten aggressiv und wollte sich nicht beruhigen. Deshalb kontrollierten die Beamten ihn. In seiner Hosentasche fanden sie sieben Ringe aus Modeschmuck. An einigen Ringen klebten noch die Beschriftungen mit der Ringgröße.

Da der Mann nicht beweisen konnte, dass die Ringe ihm gehören, nahmen die Polizisten den Schmuck mit. Dann wurde der Mann auf das Bundespolizeirevier Hamburg-Harburg gebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann wohl stark getrunken hatte. Er hatte 2,62 Promille im Blut. Trotz der Untersuchung durch die Polizei blieb der 40-Jährige aufgebracht. Deshalb wurde er festgenommen. Ein Arzt bestätigte später, dass der Mann gesundheitlich in der Lage war, in Gewahrsam zu bleiben. Gegen 17:30 Uhr wurde er schließlich wieder entlassen.

Die Bundespolizei hat nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Diebstahl eingeleitet. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung

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