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Hamburg: Mann betritt für Handy S-Bahn-Gleise

Ein 44-Jähriger riskierte am Hamburger Hauptbahnhof sein Leben für sein Smartphone. Eine einfahrende S-Bahn musste eine Notbremsung einleiten.

Es war kurz nach sechs Uhr morgens am 26. August 2026. An der Münzstraße in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs (Hamburg) passierte es: Ein 44-jähriger Mann stieg in den Gleisbereich der S-Bahn hinunter. Er wollte dort sein Handy aufheben.

Zu diesem Zeitpunkt herrschte im Bahnhof ganz normaler Betrieb. Das bedeutet, dass jederzeit ein Zug über die Gleise gefahren sein konnte. Mitarbeiter der DB Sicherheit bemerkten den Mann und riefen sofort die Bundespolizei.

Während der Mann sein Handy einsammelte und die Gleise wieder verließ, fuhr eine S-Bahn in den Bahnhof ein. Der Zug gab ein Warnsignal ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Die Sicherheitsleute konnten den Mann direkt danach festhalten und ihn an die eintreffenden Beamten der Bundespolizei übergeben.

Die Polizisten führten ein Gespräch mit dem Mann über die Gefahren an den Bahnanlagen. Der Deutsche gab an, dass er wisse, wie gefährlich es auf den Gleisen ist. Er habe lediglich sein Handy zurückholen wollen. Nach den notwendigen Maßnahmen der Polizei wurde er wieder vor Ort entlassen.

Jetzt muss der Mann mit einem Bußgeld rechnen. Die Polizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Gleisaufenthalts eingeleitet. Die Bundespolizei nutzt den Vorfall, um erneut zu warnen: Wer die Gleise betritt – egal ob für ein Handy, als Abkürzung oder für ein Foto – bringt sich in Lebensgefahr. Die Züge können nicht ausweichen und die Bremswege sind oft zu lang.

Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung

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