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Hamburg: Gesuchter Mann am Bahnhof Bergedorf festgenommen

Ein 40-jähriger Mann wollte schwarzfahren, doch am Ende landete er im Gefängnis. Die Bundespolizei nahm ihn am Bahnhof Bergedorf fest.

Ein 40-jähriger Mann aus Tschechien stieg am 26. August gegen 15:05 Uhr aus der S-Bahn S2 am Bahnhof Bergedorf (Hamburg) aus. Er war vom Bahnhof Mittlerer Landweg gekommen, hatte aber kein Ticket gelöst.

Sicherheitsleute der Deutschen Bahn sprachen den Mann an. Er konnte weder eine Fahrkarte noch einen Ausweis vorzeigen, damit die Bahn ihm die Fahrt nachträglich in Rechnung stellen konnte. Deshalb riefen die Sicherheitsleute die Bundespolizei.

Als die Beamten eintrafen, prüften sie die Personalien des Mannes. Dabei kam schnell heraus, dass er nicht nur ohne Ticket gefahren war. Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte ihn mit einem Haftbefehl. Der Grund: Er hatte eine Geldstrafe von 900 Euro wegen Erschleichens von Leistungen nicht bezahlt und war daraufhin untergetaucht.

Die Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn zuerst zum Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof. Dort wurden die Formalitäten erledigt. Da er die Geldstrafe nicht bezahlt hat, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen absitzen. Danach wurde er in eine Haftanstalt gebracht.

Zusätzlich zu der alten Sache gibt es nun ein neues Problem für den Mann. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, weil er Leistungen erschlichen hat. Die Ermittlungen dazu führt der Dienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

Ob und inwieweit sich der Beschuldigte in dem neuen Verfahren strafbar gemacht hat, klärt nun die Justiz. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung

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