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Hamburg baut neue Wache für Feuerwehr Barmbek

Im Stadtteil Barmbek entsteht ein hochmodernes Feuerwehrhaus. Am Mittwoch wurde der Richtkranz hochgezogen.

In Hamburg (Stadtstaat Hamburg) gibt es bald ein neues Zentrum für den Brandschutz. Am Hermann-Buck-Weg entsteht derzeit eine moderne Wache für die Freiwillige Feuerwehr Barmbek. Am Mittwoch feierten die Verantwortlichen das Richtfest und zogen den Richtkranz in die Höhe. Dabei waren unter anderem der Innensenator, der Finanzsenator und Vertreter der Feuerwehr anwesend.

Das neue Gebäude wird auf einem Grundstück von rund 2.900 Quadratmetern gebaut. Es besteht aus drei Teilen: In der Mitte steht ein zweistöckiges Haus für die Verwaltung und Schulungen. Daneben gibt es zwei Fahrzeughallen. In der einen finden drei Einsatzwagen Platz, die andere bietet Raum für sechs Fahrzeuge und wird in verschiedene Bereiche unterteilt. Damit haben die Einsatzkräfte genug Platz für Umkleiden, Desinfektionsräume und die Technik.

Die Anfahrt ist genau geplant. Es gibt zwei getrennte Zufahrten vom Hermann-Buck-Weg aus. Eine ist nur für die Einsatzwagen gedacht, wenn der Alarm losgeht. Die andere führt zur Remise und zu den Parkplätzen. Auf dem Dach kommen eine Photovoltaikanlage für eigenen Strom und eine Begrünung zum Einsatz.

Für die Freiwilligen Feuerwehr Barmbek ist der Neubau ein wichtiger Schritt. Die ehrenamtlichen Helfer waren in den letzten Jahren provisorisch untergebracht. Jetzt kehren sie direkt in ihr Einsatzgebiet zurück. Von dort aus versorgen sie die Menschen in Barmbek, Steilshoop und Dulsberg bei Bränden, Unwettern oder technischen Notfällen.

Insgesamt kostet das Projekt knapp zehn Millionen Euro brutto. Die Stadt investiert derzeit massiv in die Sicherheit und baut viele Gebäude für Polizei und Feuerwehr neu. Dafür stellt der Senat aus einem Sondervermögen des Bundes insgesamt rund 20 Millionen Euro bereit.

Wenn alles nach Plan läuft, wird die Wache im April 2027 fertiggestellt und übergeben. Dann können die Einsatzkräfte endlich in die neuen Räume ziehen.

Quelle: Feuerwehr Hamburg – zur Originalmeldung

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