Hamburg-Harburg: Mann mit Schlagstock am Bahnsteig erwischt
Es war kurz vor elf Uhr abends am 5. August 2026, als eine Streife der Bundespolizei im Bahnhof Hamburg-Harburg (Hamburg) unterwegs war. Die Beamten führten auf dem S-Bahnsteig Personenkontrollen durch. Dabei suchten sie gezielt nach verbotenen Gegenständen wie Messern oder anderen Waffen.
Bei der Kontrolle trafen die Polizisten auf einen 36-jährigen Deutschen. Der Mann gab ehrlich zu, dass er einen Teleskopschlagstock bei sich habe. Als die Beamten ihn durchsuchten, fanden sie die Waffe in seiner Bauchtasche. Sie nahmen den Schlagstock sofort an sich.
Auf die Frage, warum er die Waffe dabei hatte, antwortete der Mann, er wolle sich damit gegen andere Menschen verteidigen. Die Polizei sieht das anders. In solchen Situationen warnen die Beamten davor, dass Waffen oft eine falsche Sicherheit vorgaukeln. Wer eine Waffe dabei hat, geht oft größere Risiken ein oder provoziert eine Eskalation. Zudem besteht die Gefahr, dass die Waffe weggenommen und gegen den eigenen Besitzer verwendet wird. Für die Polizei ist es zudem schwerer zu erkennen, wer in einem Streit eigentlich das Opfer und wer der Täter ist.
Nach der Kontrolle wurde gegen den Mann ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet. Er konnte den Bahnhof anschließend verlassen.
Ob und inwieweit der Mann über das Mitführverbot informiert war, wird nun im Verfahren geklärt.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg – zur Originalmeldung