Hamburg: 1,5 Tonnen Crystal Meth im Hafen gefunden
Anfang Mai 2026 gab es im Hamburger Hafen (Hamburg) einen riesigen Fund. Beamte vom Zoll und der Polizei hatten den Verdacht, dass in einigen Containern aus Pakistan Drogen versteckt sind. Laut den Papieren sollten in den Containern eigentlich tausende Säcke mit weißem Reis sein.
Die Ermittler ließen die Container röntgen. Bei einem der Behälter sahen die Bilder merkwürdig aus. Als die Beamten den Container öffneten und komplett leer räumten, machten sie einen Fund: In über hundert Säcken, die wie Reissäcke aussahen, befand sich eine kristalline Substanz.
Ein Schnelltest und eine spätere Untersuchung im Labor bestätigten den Verdacht. Es handelte sich um 1,5 Tonnen Methamphetamin, in der Szene auch Crystal Meth genannt. Das ist eine gefährliche synthetische Droge, die schnell abhängig macht. Der geschätzte Wert der Lieferung liegt bei etwa 28,5 Millionen Euro. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass die Drogen direkt für den Verkauf in Hamburg bestimmt waren.
Wer die Drogen verschickt hat und wer sie in Hamburg empfangen wollte, ist noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg und eine gemeinsame Ermittlungsgruppe vom LKA und dem Zoll suchen nun nach den Verantwortlichen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich bestimmte Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.