Gütersloh: Schüler drehen Aufklärungsvideos für E-Scooter-Fahrer
E-Scooter sind für viele Jugendliche in Gütersloh (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) ein ganz normaler Teil des Alltags. Doch für andere Verkehrsteilnehmer sind die Elektro-Roller oft ein Ärgernis. Die Polizei wird immer wieder auf die Gefahren angesprochen, da es häufig zu Unfällen kommt. Viele dieser Crashs hätten verhindert werden können, wenn die Fahrer aufmerksamer gewesen wären und sich an die Verkehrsregeln gehalten hätten.
Um die jungen Fahrer besser zu erreichen, hat die Polizei eine besondere Zusammenarbeit gestartet. Jugendliche vom Evangelisch Stiftischen Gymnasium Gütersloh haben gemeinsam mit den Beamten kurze Aufklärungsvideos gedreht. Die Schüler sprechen in den Clips ihre eigenen Altersgenossen direkt an. Sie erklären auf ihre eigene Art und Weise, worauf es beim Fahren ankommt, damit alle sicher ankommen.
Die Videos sind Teil der größeren Aktion „Radschlag“. Dabei geht es nicht nur um E-Scooter, sondern allgemein um die Sicherheit von Radfahrern auf der Straße. Die Polizei will mit dem Projekt zeigen, dass Prävention besser funktioniert, wenn die Jugendlichen selbst mitwirken. Weil die Aktion gut läuft, plant die Polizei, das Videoprojekt nun auch mit weiteren Schulen in der Region fortzusetzen.
Neben der Aufklärung bleibt die Polizei aber auch hart. Im Rahmen des Projekts „Radschlag“ setzt sie nicht nur auf Tipps, sondern auch auf Kontrollen und Strafen bei Verstößen. Die Videos werden nach und nach auf der Homepage der Polizei sowie auf Instagram und Facebook veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Regeln für E-Scooter bietet die Polizei ebenfalls online an.