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Gütersloh plant neue Nutzung für Karstadt-Gebäude

Copyright und Urheber siehe Gütersloh

Der Stadtrat ebnet den Weg für eine Neugestaltung des ehemaligen Karstadt-Hauses am Berliner Platz. Eine Firma will dort Wohnungen, Läden und Gastronomie schaffen.

Das alte Karstadt-Gebäude am Berliner Platz in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) soll eine neue Zukunft bekommen. Der Stadtrat hat nun die nötigen Weichen gestellt, damit eine Kaufinteressentin das markante Gebäude entwickeln kann. Bisher nutzt das Modehaus Sinn den Komplex nur noch auf zwei Etagen. Da klassische Kaufhäuser kaum noch rentabel sind, sucht die Stadt schon seit Jahren nach einer langfristigen Lösung.

Die Firma „Stadtgarten Gütersloh GmbH in Gründung“ möchte das Gebäude nicht abreißen, sondern erhalten. Geplant ist ein Mix aus verschiedenen Angeboten: Es soll dort Wohnungen, Gastronomie, Dienstleistungen und Geschäfte geben. Ziel ist es, den Standort wieder zu beleben und die Innenstadt zu stärken.

Damit das Projekt klappt, muss die Stadt auch über eigene Flächen entscheiden. Dazu gehört vor allem der städtische Anteil am Parkhaus in der Münsterstraße. Die Interessentin will diese Flächen mit einbeziehen, um das gesamte Areal aus einer Hand zu planen. Das Parkhaus soll aber weiterhin für alle Menschen öffentlich zugänglich bleiben. Durch die Neugestaltung sollen auch das Umfeld am Berliner Platz und die Spiekergasse optisch aufgewertet werden.

Ob die Pläne wirklich so umgesetzt werden, hängt nun von den Verhandlungen ab. Die Stadt hat ihre Zustimmung gegeben, aber jetzt müssen sich die Kaufinteressentin und der aktuelle Eigentümer der Immobilie über den Preis und den Verkauf einigen. Erst wenn dieser Vertrag steht, kann das Projekt starten.

Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung

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