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Rietberg spart Millionen im Haushalt

Die genannten Personen sitzen nebeneinander an einem Tisch, schauen in die Kamera. Zwischen ihnen steht ein kleiner Laptop. Copyright und Urheber siehe Rietberg

Die Stadt Rietberg will ihre Finanzen aufbessern und kürzt in fast allen Bereichen. Kämmerer Florian Kapp hat nun einen Zwischenbericht vorgelegt.

Die Stadt Rietberg (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) hat ein großes Sparprogramm gestartet. Schon Anfang 2025 hatte die Stadt beschlossen, freiwillig Geld einzusparen, bevor die Lage zu kritisch wird. Der gesamte Haushalt wurde daraufhin genau geprüft.

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause präsentierte Kämmerer und Beigeordneter Florian Kapp die aktuellen Zahlen. Die Verwaltung hatte insgesamt 106 verschiedene Sparvorschläge in die Ausschüsse gebracht. Die Politik hat 99 dieser Vorschläge abgesegnet. Von diesen Maßnahmen sind bereits 60 tatsächlich umgesetzt worden. Weitere Kürzungen sind gerade in Planung oder werden aktuell eingeführt.

Kaum ein Bereich der Stadt blieb von den Schnitten verschont. Das Sparprogramm umfasst unter anderem den Abbau von Personal im Rathaus. Zudem wurden Zuschüsse gekürzt und die Standards bei der Pflege von Grünflächen gesenkt. Insgesamt will die Stadt bis zum Jahr 2029 etwa 13,9 Millionen Euro einsparen.

Florian Kapp betont, dass diese Schritte dringend nötig seien, da die Finanzlage fast aller Kommunen schlecht aussehe. Er gibt zu, dass die Stadt das Problem aber nicht allein durch Sparen lösen kann. Die strukturellen Defizite seien zu groß, um sich dauerhaft wieder mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen. Ob die geplanten Summen am Ende auch wirklich erreicht werden, muss sich in den kommenden Jahren erst noch zeigen, da es sich derzeit nur um Planzahlen handelt.

Quelle: Rietberg – zur Originalmeldung

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