Grenzkontrollen in Ludwigsdorf: Zwei gesuchte Männer gestoppt
Am Mittwochabend führte die Bundespolizei Kontrollen an der Grenze durch. Dabei hielten die Beamten am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf (Kreis Görlitz, Sachsen) einen 37-jährigen Polen an. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte. Der Mann war nach einem Unfall vom Ort geflohen.
Damit er nicht mit in die Zelle musste, zahlte der Polak die offene Geldstrafe in Höhe von 1.633 Euro direkt vor Ort. Erst nach der Zahlung durfte er seine Fahrt in Richtung Deutschland fortsetzen.
Kurz darauf gab es einen weiteren Treffer in Görlitz-Hagenwerder (Sachsen). Dort fiel den Beamten ein 41-jähriger Ukrainer auf. Auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, diesmal von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Der Mann hatte gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen und war deshalb gesucht worden.
Wie schon beim ersten Fall konnte der Ukrainer eine Verhaftung abwenden. Er beglich die ausstehende Geldstrafe von 988 Euro sofort bei der Kontrolle. Nachdem das Geld geflossen war, ließen ihn die Beamten ebenfalls weiterfahren.
Ob die beiden Männer noch weitere rechtliche Probleme haben, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaften dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf – zur Originalmeldung