Görwihl warnt vor Wassermangel durch Trockenheit
In Görwihl (Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg) ist die Lage bei der Wasserversorgung angespannt. Weil es schon lange nicht mehr richtig geregnet hat, sind die Quellen erschöpft. Die Gemeinde warnt nun davor, dass es Monate dauern kann, bis sich die Vorräte wieder erholt haben – selbst wenn es bald wieder regnet.
Damit die öffentliche Versorgung stabil bleibt, sollen die Bürger jetzt beim Leitungswasser sparen. Vor allem im Garten ist Vorsicht geboten: Die Gemeinde bittet darum, Rasenflächen nicht mehr zu sprengen und Zierpflanzen nicht mit Trinkwasser zu gießen. Wer eine Regentonne oder eine Zisterne hat, soll stattdessen dieses gesammelte Wasser nutzen.
Auch bei anderen privaten Aktivitäten soll gespart werden. Autos sollen nicht mehr privat gewaschen und Swimmingpools nicht mit Leitungswasser befüllt werden. Das Wasser soll stattdessen für die wichtigsten Dinge im Alltag reserviert bleiben, etwa zum Trinken, Kochen und für die persönliche Hygiene.
Die Verwaltung hofft, dass die Menschen freiwillig mithelfen. Nur so kann verhindert werden, dass die Gemeinde irgendwann strenge Verbote aussprechen muss.
Quelle: Görwihl – zur Originalmeldung