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Früherer Antisemitismusbeauftragter Felix Semmelroth ist gestorben

Copyright und Urheber siehe Landesregierung Hessen

Der erste hessische Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus ist im Alter von 76 Jahren verstorben.

Felix Semmelroth ist am vergangenen Donnerstag, dem 6. August, gestorben. Er wurde 76 Jahre alt. Die Hessische Staatskanzlei in Wiesbaden gab die Nachricht am Montag bekannt.

Semmelroth hatte eine wichtige Rolle in der Politik des Landes gespielt. Im Jahr 2018 wurde er zum ersten Antisemitismusbeauftragten Hessens ernannt. Die Landesregierung hatte sich bei dieser Entscheidung mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt abgestimmt. Er sollte das damals neu geschaffene Amt prägen und den Kampf gegen den Judenhass vorantreiben.

Nur ein Jahr später, im Jahr 2019, musste er die Aufgabe jedoch vorzeitig wieder abgeben. Der Grund dafür waren gesundheitliche Probleme. Bevor er dieses Amt übernahm, war Semmelroth über viele Jahre hinweg als Kulturdezernent in Frankfurt am Main tätig gewesen.

Ministerpräsident Boris Rhein und der aktuelle Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker äußerten sich betroffen über den Tod. Rhein betonte, dass Semmelroth wichtige Weichen gestellt habe, um jüdisches Leben in Hessen sichtbarer zu machen und zu schützen. Auch Uwe Becker erinnerte an sein Engagement für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft.

Die Landesregierung sprach der Familie und den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Quelle: Landesregierung Hessen – zur Originalmeldung

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