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Dresden plant Umbau des Bahnhofsvorplatzes Niedersedlitz

Die Stadt will das Umsteigen zwischen S-Bahn, Bus und Bahn einfacher machen. Geplant sind breitere Bahnsteige und ein neuer Parkplatz für Pendler.

Am Bahnhof Niedersedlitz (Dresden, Sachsen) soll es bald moderner zugehen. Die Stadt will den Vorplatz aufwerten, damit das Umsteigen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln besser klappt. Das Amt für Stadtplanung und Mobilität hat dafür einen Plan erstellt. Dabei geht es vor allem darum, den Knotenpunkt im Südosten der Stadt sicherer und attraktiver zu machen.

Ein wichtiger Punkt ist die Haltestelle der Straßenbahnlinie 6. Die Bahnsteige dort sind aktuell zu schmal. Sie sollen verbreitert und auf eine Länge von 45 Metern ausgebaut werden. So wird der Zugang für die Fahrgäste einfacher und die Bahnsteige werden teilweise barrierefrei. Auch die Busse der Linien 65, 88 und 89 sollen künftig direkt auf dem Bahnhofsvorplatz halten. Das spart den Menschen Zeit beim Umsteigen.

Wer mit dem Auto kommt, bekommt mehr Platz. Auf einer Fläche westlich der Gleisschleife, die der Stadt bereits gehört, soll ein Park+Ride-Parkplatz entstehen. Dort gibt es dann rund 48 Stellplätze, wovon vier für Carsharing reserviert sind. Damit will die Stadt das wilde Parken rund um den Bahnhof beenden. Für Radfahrer gibt es ebenfalls ein neues Angebot: Ein überdachter Parkplatz mit Platz für 48 Fahrräder sowie weitere Radbügel sind geplant.

Ursprünglich wollte die Stadt die gesamte Gleisschleife neu bauen. Das wäre aber zu teuer und kompliziert gewesen, weil dafür private Grundstücke hätten genutzt werden müssen. Deshalb setzt man nun auf eine Lösung, die sich am Bestand orientiert. Das ist realistischer und schneller umsetzbar.

Insgesamt kostet das Projekt nach aktuellen Schätzungen rund 4,6 Millionen Euro. Etwa 3,6 Millionen Euro fließen in den Vorplatz, eine Million Euro in den Parkplatz. Die Stadt will das Geld durch Fördermittel, Unterstützung vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und spezielle Gebühren für Stellplätze finanzieren.

Jetzt geht es in die politische Abstimmung. Nach der Sommerpause beraten der zuständige Ausschuss sowie die Stadtbezirksbeiräte von Leuben und Prohlis über den Plan. Am Ende entscheidet der Stadtrat, ob das Vorhaben so umgesetzt wird.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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