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Dresden begrüßt sechs neue START-Stipendiaten

Sechs Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Dresdner Oberschulen starten in ein dreijähriges Förderprogramm. Eine ehemalige Teilnehmerin wird dafür sogar vom Bundespräsidenten nach Bonn geladen.

In Dresden (Sachsen) geht eine neue Runde des START-Stipendienprogramms los. Für das Schuljahr 2026/2027 wurden sechs Jugendliche aus verschiedenen Oberschulen der Stadt ausgewählt. Die Jugendlichen kommen aus Familien mit Wurzeln im Libanon, in Tunesien, der Ukraine, Russland und Syrien. Sie haben die Jury nicht nur durch ihre Noten, sondern vor allem durch ihre Persönlichkeit und ihren Einsatz überzeugt.

Die offizielle Aufnahme für den gesamten Freistaat Sachsen findet am Mittwoch, den 19. August 2026, im Heinz-Steyer-Stadion statt. Bei der Feier sind wichtige Politiker dabei, darunter Kultusminister Conrad Clemens, Bildungsbürgermeister Jan Donhauser sowie die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Stadt, Luciana Christina Marinho Schollmeier.

Wie erfolgreich das Programm ist, zeigt der Fall von Hanadi Alkhdeir. Sie beendet dieses Jahr ihre drei Jahre Förderung. Weil sie sich ehrenamtlich so stark für die Gesellschaft engagiert hat, hat sie eine besondere Ehre: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben sie für den 4. September 2026 in die Villa Hammerschmidt nach Bonn eingeladen.

Das START-Programm läuft immer über drei Jahre. Die Jugendlichen bekommen dabei finanzielle Unterstützung, Hilfe bei der Bildung und Zugang zu einem Netzwerk in ganz Deutschland. Es geht nicht nur um gute Zensuren, sondern darum, dass die Jugendlichen selbstbewusst werden und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.

Wer mehr über das Programm wissen möchte, findet weitere Informationen auf der Webseite www.start-stiftung.de.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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